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KIRCHHEIM  LEBENSWERT

Im Stadtteilverein sind seit mehr als sechzig Jahren die Kirchheimer Vereine und Einzelpersonen zusammengschlossen, die ein Ziel verbindet: Den Heidelberger Stadtteil Kirchheim kulturell und gesellschaftlich in eine positive Zukunft zu führen.

Kirchheim, der flächengrößte Stadtteil der Universitätsstadt Heidelberg, kann auf eine mehr als 1250 Jahre alte Geschichte zurück blicken. Mehr als 50 Vereine, drei Schulen und die drei Kirchengemeinden bieten den Kirchheimer Bürgern ein breites Spektrum an Kulturellem, an sportlichen Aktivitäten und eine echte "Heimat" - auch für "Neigeplackte" (Zugezogene).

Machen Sie mit!

KEIN FLÄCHENVERBRAUCH RUND UM PHV

Für die Entwicklung des Patrick-Henry-Village (PHV) und die Auslagerung des Ankunftszentrums für Flüchtlinge auf das Gewann Gäulschlag will die Stadt Heidelberg zusätzlich ca. 35 Hektar fruchtbares Ackerland vernichten. Kirchheimer Landwirte laufen Sturm dagegen. Der Stadtteilverein Kirchheim fordert: Mit den Kirchheimern reden, nicht über sie!

KONVERSION IN KIRCHHEIM OHNE KIRCHHEIM ?

Jetzt wurden seitens der Stadtspitze und anderer Akteure  Pläne zur Weiterentwicklung des Patrick-Henry-Village (PHV) veröffentlicht – ohne Rücksicht darauf, dass diese Siedlung auf Kirchheimer Gemarkung liegt und in deren Umgebung Kirchheimerinnen und Kirchheimer leben. Die letzte öffentliche Veranstaltung zu diesem Thema fand 2017 im Hermann-Maas-Haus statt, wo sich allerdings viele Kirchheimer fremd im eigenen Stadtteil vorkamen.

Der Bezirksbeirat Kirchheim forderte zuletzt die Stadt Heidelberg auf, in eine ehrliche Debatte darüber einzutreten, wie die vorgesehenen Schritte zur Entwicklung der Konversionsfläche PHV und die entsprechende Zeitplanung aussehen, welche konkreten Flächen über das eigentliche PHV hinaus in Anspruch genommen werden sollen und welche Rolle in diesem Prozess für den Stadtteil Kirchheim vorgesehen ist. Sie soll darstellen, wie die Einbeziehung der Bevölkerung, des Bezirksbeirates sowie der Vereine, dabei insbesondere des Stadtteilvereins, in die Entscheidungsfindung sichergestellt wird und dabei auch die Interessen der Bewohner der umliegenden, zu Kirchheim gehörenden Höfe und Siedlungen berücksichtigt werden sollen.

Die Stadt ging hierauf nicht ein. Die Kircheimer mussten von den  Plänen jetzt aus der Presse erfahren.

Jetzt ist das Beteiligungsportal dazu frei geschaltet: www.phv-mitsprechen.de 
Der Stadtteilverein ist gespannt auf die Beiträge.

(Um die Pläne kommentieren zu können, muss man in die einzelnen Themen klicken!)

News

  • Kirchheimer gegen Flächenverbrauch rund um PHV
  • Konversion in Kirchheim ohne Kirchheim?

EINEN GUTEN START iN 2020!

LANDWIRTE WEHREN SICH

Am 3.12.2019 war in der RNZ zu lesen, dass sich die Fraktionen von CDU, SPD und Grünen darauf geeinigt hätten, das Ankunfts-zentrum vom Patrick Henry Village (PHV) auf die Ackerflächen des Gewann „Gäulschlag“ zu verlegen und diese 16 Hektar große Fläche zu bebauen. Am 6.12.2019 wurde der Masterplan für PHV veröffent-licht. Hier sollen weitere 18 Hektar landwirtschaftlicher Flächen neu bebaut werden. In der Summe sollen also 34 Hektar Ackerland überbaut werden, das entspricht einer Fläche von 48 Fußballfeldern.

Unversiegelte fruchtbare Böden sind die Grundlage für die Existenz von Pflanzen und Tieren, für die Erzeugung von Lebensmitteln und die Rückführung des Nieder-schlagswassers ins Grundwasser. Anlässlich des Weltbodentags 2018 wurde im Dezmeber 2018 das Bodenschutzprojekt "Heidel-berger Böden - Vielfalt auf Schritt und Tritt" vorgestellt. Experten erläuterten die außerordentliche Fruchtbarkeit der Böden am Unteren Neckar zwischen Heidel-berg und Mannheim, die zu den besten in Baden-Württemberg gehören.

Die Neubebauung und Versiege-lung fruchtbarster Ackerböden ist kein Merkmal einer nachhaltigen zukunftsorientierten Planung, sondern die Fortführung der Politik des Landschaftsverbrauchs und des Verbrauchs natürlicher Ressourcen wie in den zurück-liegenden Jahrzehnten.

Mit dem Entzug von 34 Hektar landwirtschaftlicher Flächen beschneiden die vorliegenden Planungen die wirtschaftliche Existenzgrundlage unserer Haupterwerbs-Landwirte. Einige von ihnen produzieren auf diesen Flächen Lebensmittel, die sie in Hofläden verkaufen, darunter 2 Biobetriebe. Andere bauen hier unter Verzicht auf Pflanzenschutzmittel „KraichgauKorn“ an. Was nützt eine Symbolpolitik wie die Erklärung des „Klimanotstandes“, wenn die konkrete Politik neue Flächenversiegelung vorsieht.

Das Ankunftszentrum muss nicht auf Heidelberger Gemarkung sein. Hier sollte gemeinsam mit dem Land nach Alternativstandorten gesucht werden, die bereits bebaut sind.

 Die Landwirte fordern deshalb von den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten der Stadt, sich gegen eine Neubebauung landwirtschaftlichern Flächen auszusprechen.