WILLKOMMEN AUF UNSERER WEBSITE

KIRCHHEIM  LEBENSWERT

Im Stadtteilverein sind seit mehr als sechzig Jahren die Kirchheimer Vereine und Einzelpersonen zusammengschlossen, die ein Ziel verbindet: Den Heidelberger Stadtteil Kirchheim kulturell und gesellschaftlich in eine positive Zukunft zu führen.

Kirchheim, der flächengrößte Stadtteil der Universitätsstadt Heidelberg, kann auf eine mehr als 1250 Jahre alte Geschichte zurück blicken. Mehr als 60 Vereine, drei Schulen und die zwei Kirchengemeinden bieten den Kirchheimer Bürgern ein breites Spektrum an Kulturellem, an sportlichen Aktivitäten und eine echte "Heimat" - auch für "Neigeplackte" (Zugezogene).

Machen Sie mit!

200 JAHRE ALTES RATHAUS KIRCHHEIM

Der Bau unseres Rathauses war im Februar 1824 beendet, und das Gebäude war bis zur Eingemeindung in die Stadt Heidelberg am 1. April 1920 Sitz der Kirchheimer Gemeindeverwaltung.

Bevor mit dem Rathausbau begonnen werden konnte, musste der Bauplatz "mitten im Dorf", "an der Mayenpfütz" in einen "Wasserbehälter hinter dem Kirchhof, wo das Rohrbächlein vorbeifließt" entwässert werden. Dieser Wasserbehälter lag also unterhalb der evangelischen Petruskirche, zwischen der heutigen Oberen Seegasse und Unteren Seegasse, die beide damals noch nicht existierten. Die Gemeinde versprach, die entstandene Vertiefung aufzufüllen und das benötigte Bauholz aus dem Hegenichwald zur Verfügung zu stellen.

Schließlich legte im Jahr 1821 der Bezirksbaumeister Thierry, der ein Schüler des berühmten Architekten und Oberbaudirektors von Karlsruhe Friedrich Steinbrenner war, die ersten Pläne und Kostenvoranschläge vor. Die Grundsteinlegung fand am 13. März 1822 statt.

Der Bau des Rathauses dauerte bis zum 20. Februar 1824. An diesem Tag besichtigte die zuständige Behörde das Gebäude und stellte fest, dass es "in allen seinen Teilen vollkommen ausgeführt und meisterhaft hergestellt sei ...".

WEIHNACHTSMARKT 2023 

Bereits zum zweiten Mal hatte der Stadtteilverein die Planung des Weihnachtsmarktes am 9. Und 10. Dezember 2023 übernommen. Nach den Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr war der diesjährige Weihnachtsmarkt deutlich größer ausgefallen und großzügiger gestaltet worden. 

Die Bilanz ist gemischt: Der Regen am ersten Tag hatte viele vom Besuch des Marktes abgehalten. Am Sonntag war dann aber gerade am Abend der Weihnachtsmarkt seht gut besucht. Denjenigen, die sich aufgemacht hatten, gefiel es offensichtlich.

Kulinarisch war einiges geboten. Zur beliebten Bratwurst reihten sich leckerer Kartoffelpuffer, Raclette Käse auf Bauernbrot, Krustenbraten, Chili sin Carne, Schupfnudeln mit Sauerkraut, Eintopf und viele leckere Dinge mehr. Und natürlich durften Glühwein oder Kinderpunsch nicht fehlen. Außerdem gab es ein großes Angebot an kleinen Weihnachtsgeschenken. 

Besuchermagnet war wie in jedem Jahr der Nikolaus, der traditionell am Samstagabend für jedes Kind ein kleines Geschenk dabei hatte. 

Erstmals spieilte am Samstagabend die Band „Wood Vibe“ Acoustic Rock und Pop - zur großen Freude der Besucher, die trotz des Regens bis nach 22 Uhr ausharrten. Aber auch der Posaunenchor der Bonhoeffer-Gemeinde und die Peterssingers erfreuten an beiden Tagen ihr Publikum. 

Die kleinen Besucher konnten wettersicher im Bürgerzentrum mit Feuerwehr Bobbycars fahren oder sich in der Hüpfburg austoben, die allerdings später auf Grund eines technischen Defekts ausfiel.. Außerdem färbten viele Adventskerzen oder vergnügten sich im Bastelzelt oder in der Wurfbude.

Der Stadtteilverein dankt allen Standbetreibern (vor allem den Vereinen: Karnevalgesellschaft Polizei, Deutsches Rotes Kreuz, Freie Turner, HeidelBeat, Kirchheim Bewegt, Internationaler Bund, Sound Harmonists, Pfadfinder St. Georg)  - insbesondere aber der Feuerwehr Kirchheim, die mit ihrem Abteilungskommandanten Michael Fanous den Weihnachtsmarkt federführend organisiert hatte.

WIR IM SÜDEN - DRAMA LIGHT

DRAMA light, das Improvisations-Theater der Metropolregion Rhein-Neckar war Gast in unserer Reihe »Wir im Süden«, in der die Stadtteilvereine Rohrbach, Kirchheim und Südstadt seit einigen Jahren gemeinsam kulturelle Highlights präsentieren. Diesmal also DRAMA light: In Echtzeit inszenierten zwei Schauspielerinnen und ein Schauspieler, begleitet von einem hervorragenden Pianisten, professionell vor den Augen des Publikums und auf dessen Zuruf Bühnengeschichten, die bewegen, irritieren und verzaubern. „Kommt aus dem Bauch, stellt auf den Kopf, trifft ins Herz! Eine Kunstform für den Moment – DRAMA light verbindet Theater und Überraschung. 

Es war ein vergnüglicher Abend - leider mit nur wenigen Zuschauern.


MARTINSZUG

Mehr als 2000 Teilnehmer zogen am 12. November trotz des leichten Regens wieder durch Kirchheim - einer der
größten Martinszüge der ganzen Stadt.
1.000 Martinsmännchen wurden vom Stadtteilverein an Kinder ausgegeben, die mit ihren Laternen in den
Kirchheimer Straßen unterwegs waren, angeführt von St. Martin hoch zu Ross. Groß war der Andrang im
Bürgerzentrum, wohin aufgrund des schlechten Wetters das Spiel über die Legende vom Heiligen Martin verlegt
werden musste. Für das leibliche Wohl der kleinen und großen Teilnehmer sorgte in diesem Jahr wieder die
Freiwillige Feuerwehr.
Damit eine solch große Veranstaltung gelingen kann, bedarf es vieler Helfer und Unterstützer. Diesen sei an dieser
Stelle herzlich gedankt: Frau Stein (Schulchor) und Frau Würgler (Martinsspiel) sowie den Kindern der Kurpfalzschule,
Frau Vardigans und dem Orchester beider Grundschulen, Brigitte und Kai Albrecht (Musik und Technik);
außerdem dem Musikverein Wiesenbach für die Musik, dem Polizeirevier Süd, dem Deutschen Roten Kreuz und
nicht zuletzt der Freiwilligen Feuerwehr für 1. die Zugabsicherung, 2. die musikalische Begleitung des Zuges und 3.
die anschließende Verköstigung hunderter Menschen. Danken möchte der Stadtteilverein auch den ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfern beim Verteilen der Martinsmännchen; und schließlich natürlich Laura Fuchs und ihrem
Pferd Cadeau.
Leider sind wegen der wetterbedingten Umstände einige Kinder beim Verteilen der Martinsmännchen leer
ausgegangen. Wir bitten hier um Entschuldigung und geloben Besserung – wie vielleicht auch die Erwachsenen,
die lautstark die den teilnehmenden Kindern vorbehaltenen Martinsmännchen verlangten.

KIRCHHEIM SOLL DOCH SCHÖNER WERDEN

Nachdem im Frühjahr das Projekt "Kirchheim soll schöner werden" beerdigt schien, kommt jetzt doch Bewegung in die Sache. Ende Juli trafen sich die Beteiligten mit dem Stadtplanungsamt vor Ort, um kurzfristige Maßnahmen zu diskutieren – mit dem Ergebnis, dass in der Schwetzinger Straße schnellstmöglich neue Bänke aufgestellt und die Grünfläche hinter dem Kerweplatz ansprechender gestaltet werden sollen. Angedacht sind auch weitere Bäume auf dem Kerweplatz und an der Spinne. Und schließlich soll der Odenwaldplatz überarbeitet werden, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Hier gibt es bereits spannende Pläne. Wir werden weiter berichten.

Zur Erinnerung: Unter dem Motto „Kirchheim soll schöner werden“ trafen sich 2021 und 2022 Bezirksbeiräte und je ein Vertreter des Stadtteilvereins und von „Kirchheim bewegt“, um niederschwellige Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität zu besprechen und umzusetzen. Das Landschaftsamt hatte hierzu einen kompetenten Vertreter entsandt und so konnten wenigstens eine weitere Bank auf dem Kerweplatz und ein Rankgerüst für Rosen am alten Rathaus aufgestellt werden. Die Umsetzung weiterer Ideen wurde dann aber jäh gestoppt, weil es an der städteplanerischen Gesamtschau fehle. Diese wird es jetzt recht zeitnah geben.

PRIORITÄTEN ? FELDWEGE NEU ASPHALTIERT uND INNERORTS SCHLAGLOCHPISTEN

Im Oktober 2022 war mancher Kirchheimer überrascht, als sein Spazier- oder Radweg vom Friedenskreuz Richtung Bruchhausen plötzlich gesperrt war. Schnell stellte sich heraus, dass die Fahrbahndecke erneuert und leicht verbreitert wird – was sicher den ein oder anderen Radfahrer freut, die meisten aber kopfschüttelnd zurück lässt. Gibt es in Kirchheim keine wichtigeren Projekte, als eine an sich noch recht taugliche Fahrbahndecke für rund 500.000 € zu erneuern? Die Straßen innerhalb des Ortes sind Schlaglochpisten erster Güte, für jeden Radfahrer eine Qual. Einer berichtete gar, dass er wegen Alkoholverdachts von der Polizei angehalten worden sei, als er kontinuierlich Schlangenlinien fahrend den vielen Löchern ausgewichen sei. 

Wie so oft gilt: Geld ist da, es ist nur eine Frage der Prioritäten. Diese hat wohl der Gemeinderat auf Vorschlag des Verkehrsmanagements so gesetzt. Für die Instandsetzung des gesamten Straßennetzes in Heidelberg gibt es gerade einmal 4 Mio. Euro.

News

  • 200 Jahre Altes Rathaus Kirchheim - 20.02.2024

DER NEUE KERCHEMER WIND INFORMIERT !

ab dem Monatsersten zu kaufen bei

L. Becker, Inh. S. Hähsler – Schreib- u. Spielwaren, Zeitschriften, Lotto – Schwetzinger Str. 49
Bridi – Zeitschriften, Lotto, Backwaren
Schwarzwaldstr. 28
Riegler – Backwaren, Zeitschriften – Pleikartsförster Str. 64
Buch & Kunst – Odenwaldstr. 20
Kiosk Würfel, Inh. Kubiczek – Zeitschriften, Lotto –
Bürgerstr. 14
oder online hier bestellen